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Verschiedene Arten der Spiegelung


Im SAN-Umfeld haben wir grundsätzlich zwei Möglichkeiten einen Spiegel aufzubauen:

- Storage-Based Mirroring

- Host-Based Mirroring

 

Beim Storage-Based Mirroring wird die Aufgabe der Datenspiegelung durch das Storage übernommen. Dies erfordert meistens eine spezielle Lizenz die mit nicht unerheblichen Kosten verbunden sein kann. Viele Anwender verzichten beim Einsatz von Linux, Solaris oder anderen Unix-Betriebssystemen auf diese Möglichkeit und verwenden stattdessen Host-Based Mirroring.

Beim Host-Based Mirroring wird mit Hilfe eines Multi-Disk Treibers oder des Volumemanagers ein Software-Raid über die zur Verfügung stehenden Festplatten gelegt. Diese Lösung bietet häufig eine hohe Flexibilität und macht es sehr einfach von einem Storage-Array auf ein anderes umzuziehen. Darüber hinaus entstehen im allgemeinen keine weiteren Lizenzkosten, da der Volumemanager oder das Betriebssystem bereits lizensiert sind.

Host-Based Mirroring mit mdadm


Jede Linux-Distribution enthält mit mdadm ein Software-Raid das verschiedene Raidlevel unterstützt. In allen weiteren Betrachtungen gehen wir aus Gründen der Datenssicherheit von einem Raid 1 aus. Die hier bereitgestellten Information gelten aber analog auch für andere Raidlevel.

Vermeiden Sie den Einsatz von einfachem Raid 0, wenn dies möglich ist. Im Falle eines Ausfalls einer Platte innerhalb des Raidverbundes sind alle Daten verloren.

Sofern Sie Platten zwischen zwei Servern sharen, oder Multipathing verwenden sollten Sie den Partitionstyp nicht auf "Linux Raid autodetect (fd)" sondern auf "Linux (83)" setzen. Sonst kann es passieren, daß das Raid bereits gestartet ist bevor die Multipathing-Treiber aktiv sind. Gleichzeitig vermeiden wir dadurch auch, daß das Raid auf zwei Server gleichzeitig aktiv ist, sofern wir noch einige Punkte beachten.

 

Platten auf zwischen zwei Servern sharen

Das gleichzeitige bereitstellen von Platten für zwei Server ist ein entscheidener Vorteil einer SAN-Umgebung. Dies ermöglicht es relativ einfach ein Failover-Cluster aufzubauen.

 

 

 

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Last update:28.05.2008 17:52